4 überraschende Dinge, die man sich als Eltern tatsächlich anschaffen sollte!

Bild: Chanel-Uhr in schwarz-gold und Kreafunk-Kopfhörer in weiß-gold

Man hört ja allerlei, was man als Neu-Eltern benötigt und unbedingt vorher schon besorgen muss. In Zeiten von Amazon Prime (Das ist keine Schleichwerbung! Amazon zahlt keine Steuern und ist böse - aber leider auch furchtbar praktisch...) kann man alles über Nacht geliefert bekommen. Wenn ihr also merkt, ihr braucht doch ein Babyfon, um vllt. in Ruhe und ohne halbes Ohr im Kinderzimmer auf dem Balkon die Abendsonne zu genießen, dann ist die Sache klar und ihr bestellt es.

 

Es gibt aber einige Dinge, die Eltern benötigen, die gar nicht so offensichtlich sind. Aber dafür ganz schön hilfreich. Damit ihr nicht wie ich einen langen Lernprozess durchlaufen müsst, hier die 4 essentiellen Eltern-Helfer.

1. Teppiche

Bild: Bobbycar auf Teppich

Ja, die Ära des Teppichs ist gekommen. Nicht obwohl, sondern gerade wenn ihr einen schönen Echtholz-Boden habt. Denn

  1. könnt ihr euer kleines Baby nicht direkt auf den Fußboden legen. Im Winter zu kalt und das ganze Jahr über zu herzlos.
  2. lernen kleine Kinder auf Teppichen schneller laufen, da sie besseren Halt finden.
  3. - und das ist der wichtigste Grund - fangen Kinder, sobald sie laufen können, an die Wohnung zu demolieren. Sie lassen Gläser und Teller fallen. Sie schmeißen ihr Holzspielzeug durch die Gegend. Sie kippen Stühle um. Und fügen dem Boden dabei unwiderbringliche Schäden zu. Ungelogen, seid gewarnt!

Schafft euch deshalb möglichst bald Teppiche an, ihr könnt sie lange und gut gebrauchen. Aber lasst die Finger von diesen süßen kleinen Kinderteppichen: Babys rollen sich mit einer Umdrehung runter. Kleinkinder sitzen genau daneben. Laufkinder lassen die Holzeisenbahn genau neben den Teppich fallen. Der einzige Gebrauch für Winzteppiche sieht so aus: Das Baby kotzt mitten drauf!

 

Wir haben letztendlich den hier gekauft:

Er besteht aus Polypropropylen. Und für alle, denen das auch erst mal kein Begriff ist, meine Rechercheergebnisse: Wärme- und Dämmeigenschaften sind wie bei Wolle, er fühlt sich auch so an. Dazu kann er bei Flecken ganz einfach abgewischt werden (im Gegensatz zu dem 100% Schurwollteppich im Kinderzimmer...) und hat das Stiftung Öko-Tex Standard 100 Siegel. Ich bin da immer hypergenau, weswegen ich die Siegelnummer auf der Öko-Tex Webseite überprüft habe. Seltsamerweise kannte die Webseite die Nummer nicht, daher habe ich eine Mail an das Sekretariat geschrieben. (Bin ich ein Freak?) Langer Rede kurzer Sinn: Das Siegel ist gerade abgelaufen, vermutlich weil die Produkte schon ein paar Jahre alt sind. Nichtsdestotrotz erfüllen sie die Voraussetzung. Und das schöne ist, dass sie zu wirklich guten Preisen ausverkauft werden. :-)

2. Hund

Wir haben keinen Hund und fanden die Vorstellung auch immer irgendwie eklig, dass ein sabbernder Hund unser Baby anschlabbert. Aber Freunde von uns haben einen alten Mops, der leider auch nicht wirklich erzogen ist und nichts lieber tut als Kleinkinder umschubsen und abschlecken. Anscheinend haben sie unser (vorsichtig gesagt) Befremden in unseren Blicken gesehen und eine wahre Überzeugungskampagne gestartet: Anscheinend ist so ein Hund gar nicht so dreckig, denn habt ihr schon einmal drüber nachgedacht, wie selten Hunde gewaschen werden und trotzdem nicht stinken oder fettige Haare haben etc.? Zudem wirkt ihr Speichel wohl antibakteriell. (Der von Menschen übrigens auch, deswegen heilen kleine Wunden in der Mundhöhle auch schnell und unproblematisch. Interessant, oder?) Zudem einige andere unbestreitbare Vorteile: Ein Hund beschäftigt euer Baby, wenn ihr endlich mal 5 Minuten in Ruhe euern Kaffee trinken wollt. Ein Hund hält den Boden sauber, indem er alle Breihäufchen und Krümel sofort aufschleckt. Ein Hund bringt dem Kind laufen bei, weil es schnell sein muss, um sein Essen in Sicherheit zu bringen. (Bei unseren Freunden hat das aber vielleicht ZU gut funktioniert: Der Kleine läuft nun ohne Stillzusitzen von früh bis spät wie ein nervöses Duracell-Häschen herum...)

3. Uhren

Bild: Chanel-Uhr gold mit schwarzem Lederarmband

Vermutlich hatten die meisten von uns schon seit Ewigkeiten, spätestens seit Erscheinen der Smartphones, keine Uhr mehr. Oder? Tatsächlich habe ich jetzt den Sinn einer Uhr wieder für mich entdeckt. Zum Beispiel an besonders anstrengenden Tagen, wenn der Blick alle paar Minuten auf die Uhr schweift, um zu sehen, wie viele Stunden oder Minuten noch bis zur Bettgehzeit des Kindes bleiben. Und hier ist das Smartphone einfach nicht praktisch, denn erstens hat man es nicht immer zur Hand. Und zweitens muss man es sofort abgeben, wenn das Kind es entdeckt, oder mit empörtem Geschrei rechnen.
Meine Uhr von Chanel ist Vintage, diese hier finde ich aber auch wunderschön.

4. Kopfhörer

Bild: Kreafunk Kopfhörer mit Bluetooth in weiß-gold

Meine absolute Lieblingsentdeckung! Vor allem wenn sie Bluetooth-fähig sind und auch ein Mikrofon haben. Wie viele Stunden ich durch unsere Nachbarschaft gezogen bin und den Kinderwagen geschoben und gerüttelt habe in der Hoffnung, dass Aaron endlich einschläft...! Und dann durfte ich unter keinen Umständen aufhören zu schieben, weil er sonst sofort aufgewacht wäre. Selbst an roten Ampeln bin ich nicht stehengeblieben, sondern habe am Gehsteig weiter meine Runden gedreht, bis es grün wurde. So anstrengend. Und für einen Menschen wie mich, der vergeudete Zeit hasst (außer ich beschließe selber, sie zu "vergeuden" und stundenlang im Internet zu surfen), super frustrierend. Da hat es sich natürlich angeboten, die Zeit beim Spazierengehen zu nutzen, um im Kontakt mit Familie und Freunden zu bleiben. Aber den Kinderwagen einhändig zu schieben, ist auf die Dauer gar nicht so leicht! Die sind ganz schön schwer die Dinger! Und dann liegen im Zweifel noch 10 Kilo Einkäufe im Ablagekorb.

 

Und hier kommen die Kopfhörer ins Spiel! Ich habe sie mir zum Geburtstag gewünscht und liebe sie immer noch! Man kann den Kinderwagen wieder mit zwei Händen schieben und kriegt keine Rückenschmerzen von der schiefen Haltung. Und jetzt, wo das Kind laufen kann und laufen will und jede kurze Strecke einfach ewig dauert, hilft es mir wirklich, auf Aarons Tempo eingehen zu können und zu entspannen. Denn ich stehe ganz relaxt am Kinderwagen und höre lustige Podcasts (zum Beispiel Judge John Hodgman), während das Kind sein Ding macht und Kieselsteine sortiert oder Bauarbeitern zusieht oder im Zweifel auch lieber zurück als vorwärts läuft. Und wenn man den Kopfhörer auf einer Seite leicht schief aufsetzt, dann ist noch genug vom Ohr frei, um das Kind zu hören und ihm "Oh" und "Aha" und "Toll" zu antworten!

 

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar nützliche Anregungen geben und wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

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