Ich bin wieder da!

Ihr Lieben, ich bin wieder da! Ich bin ja ohne Ankündigung jetzt knapp 3 Wochen in der Versenkung verschwunden, aber ich wusste leider selber nicht, dass ich so krank werden würde.

 

In den letzten Wochen habe ich mehrere (konsekutiv und parallel) bakterielle und virale Infekte erwischt. Mein Mann hat die Stellung gehalten, mir war es zwischenzeitlich noch nicht einmal möglich, das Bett zu verlassen. Jetzt hat es meinen Mann auch erwischt mit einer Erkältung und Aaron hat Bronchitis - aber das ist eine andere Geschichte.

 

Hier soll es jetzt mal kurz um  mich und meine Leidensgeschichte gehen, denn Mitleid kann ja nie schaden, oder? Zudem hatte ich in dieser Zeit mehrere Erkenntnisse:

 

1. Erkenntnis

Ich hatte im letzten Post ja noch über Trockenshampoo gewettert, aber knapp eine Woche später habe ich es schon bereut, das Ding in den Mülleimer gepfeffert zu haben. Ich musste nämlich praktisch täglich zum Arzt (auch Samstag, Sonntag und 3. Oktober - ich war wirklich krank!) und dafür gingen eigentlich meine gesamten Kraftreserven des Tages schon drauf. Fürs Haarewaschen war dann nichts mehr übrig, ein Trockenshampoo wäre willkommen gewesen. :) Trotz Gestank, den konnte ich eh nicht riechen. So tat es aber auch eine Mütze und die Öhrchen waren dann auch gleich warm. Eine altmodische, aber effiziente Lösung.

 

2. Erkenntnis

Beamtin sein hat doch seine Vorteile! Die längste Zeit habe ich mich als junge ungebundene Single-Frau im Beamtendasein ein bisschen wie im Goldenen Käfig gefühlt. Alle raten einem, den Status auf gar keinen Fall aufzugeben, aber einen wirklichen aktuellen Vorteil konnte ich für mich auch nicht entdecken. Eher fühlte ich mich dadurch zu sehr verstrickt und davon abgehalten, einfach mal etwas Neues auszuprobieren.

 

Jetzt mit Familie kann ich den Sinn aber total erkennen! Man kann nicht in der Elternzeit oder kurz nach Rückkehr einfach gekündigt werden, man kann sich sein Arbeitsvolumen frei wählen (Vollzeit, 75-Prozent, 30-Prozent?). Und vor allem: Wenn man krank ist, ist man krank. Schlimm genug, dass man ein schlechtes Gewissen gegenüber den Kollegen hat, die die Arbeit auffangen müssen. Aber zumindest muss man keine Angst haben, gekündigt zu werden. Und als Mutter leidet das Immunsystem doch ganz schön: Wenig Schlaf (ja, immer noch!), doch einiges an Stress, und dann die ganzen aus der Kita mitgebrachten Keime. Keine gute Kombination.

 

Ich war also wirklich zum ersten Mal in meinen Leben zutiefst dankbar für meinen Beamtenstatus, der mir ermöglicht hat, mich aufs Gesundwerden zu konzentrieren und mir keine Zukunftssorgen machen zu müssen.

 

3. Erkenntnis

Ich brauche einen neuen Computer! Im Moment schreibe ich meinen Blog auf einem alten Computer meines Mannes. Die Lüftung ist unglaublich laut, der Akku hält nur 10 Minuten und überhaupt macht er praktisch täglich ein Update, das mich dann nach dem Hochfahren erst mal ca. 10 Minuten aufhält, bevor ich wirklich loslegen muss.

 

Sehr unpraktikabel und wirklich schon viele Male der Grund, warum ich mich letztendlich abends doch nicht mehr hingesetzt und was geschrieben habe. Einfach zu viel Aufwand und zu anstrengend! Vor allem als ich jetzt krank war und keine Energie hatte, war es mir selbst zu anstrengend, euch eine kleine Mitteilung zu schreiben, dass ich krank bin und mich bald wieder melde. Natürlich nicht das Schreiben selber, aber der Weg bis dahin! Vermutlich zu gleichen Teilen psychisch wie physisch (das Ladekabel ist dann vielleicht gerade im Zimmer meines Sohnes, in dem auch mein Schreibtisch steht, und er schläft gerade).

 

Aber insgesamt einfach unsäglich und ich habe mir jetzt nachträglich selber zum 30. Geburtstag ein neues MacBook Air gekauft. Juhu!!! Ich bin schon so lange darum herumgeschlichen, aber zum Geburtstag gab es dann von lieben Menschen monetäre Zuwendungen, dazu dann der Wunsch, auch einfach mal spontan öfter was am Blog zu  machen. Und dann kommt dazu, dass mein Mann auch eines hat und es ist einfach so schön!

 

Ich habe mir auch den Gebrauchtmarkt angesehen, aber das ist ja schon krass. Praktisch kein Preisunterschied zu einem neu gekauften. Klar sind ältere dann etwas billiger, aber haben weniger Speicher und insgesamt schlechtere Leistung und sind dann doch nur 200 Euro billiger, als ich jetzt für einen nagelneuen bezahlt habe.

 

Ein kleiner Tipp: Ich habe mir das MacBook Air bei Otto gekauft. Sehr seltsam, aber das ist ein autorisierter Händler und sein Preis lag so hoch wie der Sonderpreis von Apple für Studenten. Dazu dann noch 5% Ermäßigung für Neukunden und 20 Euro Rabatt, weil ich den Newsletter abonniert habe. Und so habe ich letztendlich wirklich maximal 200 Euro mehr gezahlt, als für einen gebrauchten schlechteren. Eher sogar nur 100 Euro mehr.

 

So, es ist schön, wieder zurück zu sein! Aber jetzt muss ich los, mal wieder zum Arzt.... Bäh, wie Aaron sagen würde...

 

Macht es gut und bis morgen!

Sara

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